Handys in  Pattaya
 

Die deutschen, schweizer und österreichische Handys funktionieren in Thailand problemlos. Fast überall in Thailand hat man Empfang. Man muss nur rechtzeitig vor der Reise einen Roamingantrag bei seiner Mobilfunkgesellschaft stellen. Bei vielen Handyverträgen gehört Roaming schon zum Leistungsumfang, bei Prepaid Karten (z. B. D1-Xtra, CallYa, Free & Esay...) Handys in der Regel nicht. Sie einfach auf der Website deines Mobilfunkanbieters nach.

Die aktuellen Preise pro Minute findet man ebenfalls auf den Webseiten der Mobilfunkgesellschaften unter dem Stichwort "Roaming".

Bei Erhalt eines Anrufes aus Deutschland zahlt der Angerufene für die Übertragung der Gespräches nach Thailand einen Auslandstarif des Netzbetreibers. Auch bei der Rufumleitung (z. B. zur Mailbox) fallen Auslandsgebühren an. Es lohnt sich, die Informationen der deutschen Netzanbieter genau zu lesen, wenn man international Roaming nutzen möchte. Insbesondere die bedingte Anrufumleitung sollte unbedingt deaktiviert sein. Ansonsten kann es 3 Euro kosten, wenn jemand deiner Mailbox ein "Ruf mich mal an" einflüstert. SMS sind dagegen nicht viel teurer als zu Hause.

Handy als Orientierungshilfe

Wenn man in Thailand auf seinem Handydisplay sehen will, wo man sich in Thailand gerade befindet einfach Cell Broadcast Kanal 050 aktivieren und schon zeigt das Handy-Display den Ortsnamen oder z. B. einen markanten Punkt wie einen großen Supermarkt, ein Krankenhaus, eine Schule oder ein Tempel, in deren Nähe der Sender steht, an. Und das beste: Der Empfang dieser Mitteilungen ist kostenlos!

Wie empfange ich Cell Broadcast?

Grundsätzlich empfängt jedes Handy die CB-Informationen des Netzbetreibers. Aber ähnlich, wie man mit der Fernbedienung eines Fernsehgerätes zunächst auf die Videotext-Anzeige umschalten und dann mittels einer dreistelligen Nummer die gewünschte Seite wählen muss, muss man auch am Handy zunächst die Darstellung der CB-Mitteilungen aktivieren und mittels einer dreistelligen Nummer angeben, welche der Informationen aus den übertragenen Daten herausgefiltert und angezeigt werden sollen. Praktisch jedes Handy-Modell, das nicht älter als drei Jahre ist, ist hierzu in der Lage, jedoch "verstecken" sich die Einstellungen bei jedem Hersteller in einem anderen Menü und unter einer anderen Bezeichnung wie z. B. "Nachrichtendienst", "Zelleninfo", "Rundsendung" oder eben "Cell Broadcast". Auch waren viele Hersteller sehr kreativ, als es um die Bezeichnung der Nummer ging, über die das Thema der Meldungen definiert wird, die man empfangen möchte: Bei einigen heißt sie "Code", bei anderen "Kanal", "Mitteilungstyp", "Themen ID" oder schlicht "Nummer", so dass man auch hier etwas suchen muss. In jedem Fall sollte man aber nach der Auswahl des richtigen Untermenüs aufgefordert werden, eine dreistellige Zahl einzugeben. Anschließend muss die Anzeige von empfangenen Mitteilungen noch aktiviert werden: Suchen Sie hierzu am besten nach einer Einstellmöglichkeit wie "an / aus" oder "aktiv / nicht aktiv". D2-Vodafone bietet ein ausführliches Dokument im PDF-Format mit Einstellungshinweisen für die gängigsten Handy-Typen und weiteren Tipps zu den Cell Broadcast Diensten auch zum Download an. Der Komfort ist bei den verschiedenen Handy-Modellen unterschiedlich: Die meisten Geräte bieten an, gleich mehrere Themen auszuwählen, einige erlauben, die Mitteilungen zu speichern, oder sie "merken" sich, dass eine bestimmte Mitteilung bereits gelesen wurde und zeigen diese nach dem Löschen nicht mehr an, falls der gleiche Text erneut empfangen wird, während bei anderen die gleiche Information ständig erneut eingeblendet wird. Auch zeigen einige Handys eine neu empfangene CB-Meldung grundsätzlich sofort an, selbst wenn man z. B. gerade eine SMS schreibt, die dann verloren geht. Bei solchen Modellen sollte man die CB-Mitteilungen also zuvor deaktivieren, wenn man das Handy aktiv nutzen möchte. Ein wesentlicher Nachteil soll jedoch auch nicht verschwiegen werden: Bei aktivierten CB-Meldungen entlädt sich der Akku des Handys schneller, so dass sich dessen "Standy-By-Zeit", also die Zeit, bis eine erneute Aufladung des Akkus erforderlich wird, zum Teil erheblich verkürzt.

         

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